Radfahren

Freundliche Grüße von der Polizei Braunschweig

Gestern morgen fehlte bei meinem Alltagsrad, das ich immer vor dem Haus park(t)e, das Vorderrad. :(

Dafür baumelte aber dieser freundliche Zettel am Lenker:

Grußkarte von der Nachtstreife :D

Ich bin dann mit einem meiner anderen Räder zur Polizei gefahren, habe den “Gefangenen” ausgelöst und zuhause wieder eingebaut. Zum Glück war am Rad noch alles heile, sogar der Stecker vom Nabendynamo war noch am Kabel dran. Waren wohl Profis. Nur das sich vorher umsehen ob nicht neben ihnen ein Polizeiauto steht müssen sie noch üben :D

Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Truppe für mich wirklich mal als “Freund und Helfer” darstellt, aber mit der Aktion haben sie ihre Daseinsberechtigung in meinen Augen verdient ;)

Vielen Dank an die Polizei Braunschweig!!!

MTB Tour: Asse, die zweite

eingewachsenes Schild

Am Montag habe ich das schöne Wetter genutzt und die Trails der Asse weiter erkundet. Diesmal habe ich sogar den richtigen Weg nach Mönchevahlberg gefunden und bin nach genau 20km im Wald angekommen :)

Philosophenweg

Nach einer kleinen Pause am Philosophenweg ging es dann ab auf den Trail. Mein Ziel war es, das Wegstück wiederzufunden, was ich entdeckt hatte, als ich vor einiger Zeit zusammen mit Ika dort war. Ich habe es auch gefunden und sogar noch viel mehr.

Der Teil der Asse, den ich befahren habe, ist durchzogen von leider kurzen aber spaßigen Singletrails. Zusätzlich habe ich noch eine Stelle entdeckt, wo man mit ein wenig Schaufelarbeit einen Wallride fahren könnte und eine Steilpassage (siehe Foto), die ich aufgrund des feuchten und mit Laub bedeckten Untergrundes allerdings ausgelassen habe. Mit den Maxxis Aspen Reifen komme ich dort bald nicht mehr weit. Wird langsam Zeit für Winterreifen ;)

Idylle

Steilpassage

jetzt schnell heimwärts

MTB Tour: Asse

Aussicht während des Umwegs ;)

Gestern nach der Schule habe ich das gute Wetter genutzt und mal wieder mein Cadabra ein wenig ausgeführt. Ziel war diesmal die Asse, ein kleiner bewaldeter Höhenzug südlich von Braunschweig – vor allem bekannt durch das dortige Atommülllager ;)

Laut Google Maps sollte der Weg dorthin knapp 20km weit sein. Leider habe ich mich gleich auf den ersten Kilometern mächtig verfahren und bin nach vielen Umwegen und nach-dem-Weg-fragen 2 Stunden und 30 km später endlich an meinem Startpunkt in der Nähe von Mönchevahlberg angekommen. Auf dem Weg hatte ich die ganze Zeit je nach Fahrtrichtung mit starkem Gegen- bzw. Seitenwind zu kämpfen, daher war ich echt froh als ich den Wald erreichte! Es war dann auch schon 18 Uhr und die Sonne stand gefährlich tief, also machte ich mich nach einer kurzen Pause an den Aufstieg.

endlich im Wald!

Der war dann auch unerwartet entspannt und kurz, sehr viele Höhenmeter hat die Asse scheinbar nicht. Oben angekommen fand ich einen Wegweiser nach Denkte, dem ich sogleich folgte denn von dort wollte ich die Heimreise antreten. Der Weg stellte sich als nicht sehr anspruchsvoller aber spaßiger Trail heraus und gabelte sich mehrmals – es gibt dort also einiges zu entdecken. Dafür hatte aufgrund der späten Stunde leider nicht viel Zeit, es dämmerte schon und ich musste mich ein wenig beeilen. Nach einem kurzen aber sehr spaßigen und schnellen Singletrail der an einer Pferdekoppel entlangführte kam ich auch schon am Sportplatz von Denkte an und damit am anderen Ende der Asse. Ich machte noch einen kleinen Abstecher Richtung Wald auf der Strecke nach Denkte, der mich dann mit Höchstgeschwindigkeit in ein fettes Schlammloch führte – ein Wunder, dass ich nicht steckengeblieben bin :) Nach dieser Schlammpackung für Rad und Fahrer war die Landstraße nicht mehr fern und ich kurbelte gemütlich über Wolfenbüttel gen Heimat – diese Strecke kannte ich zum Glück schon ;)

Singletrail an der Pferdekoppel entlang

Fazit: 50km An- und Abfahrt für 5 km Wald, davon maximal 3 auf Trail – aber gelohnt hat es sich trotzdem! :)

MTB Tour: Brocken

Letzte Woche Freitag habe ich zusammen mit drei Mitschülern aus meiner Berufsschulklasse eine Biketour zum Brocken gemacht. Meine Mitstreiter waren Seung-Yong und Martin aus Göttingen sowie Gracian aus Hildesheim. Das Wetter war nicht allzu gut, schon morgens regnete es und ließ böses ahnen. Im Verlauf des Vormittags klarte es ein wenig auf und wir beschlossen, die Tour wie geplant zu fahren.

Martin, Gracian und Juri: Drei bekloppte Berufsschüler auf dem Weg zum Brocken ;)

Der vierte im Bunde: Seung-Yong

Staumauer vom Eckerstausee

Wir starteten kurz nach 15 Uhr in der Nähe des Eckerstausees und nachdem wir die Staumauer überquert hatten ging es auf Waldwegen und Wurzeltrails weiter in Richtung Brocken. Der Himmel hatte sich inzwischen wieder zu einem schönen Blau verfärbt und die Sonnenstrahlen füllten uns mit Hoffnung.

am Eckerstausee entlang

Da wollen wir hoch!

je höher wir kommen desto schlechter wird das Wetter

Nach wenigen Kilometern mit moderater Steigung bogen wir ab und folgten dem Heinrich Heine Wanderweg, der sich mit 20-30% Steigung als ziemliche Quälerei entpuppte. Außerdem wurde das Wetter mit steigender Höhe wieder zusehens schlechter und es wurde auch ziemlich windig. Ich musste aufgrund von mangelnder Kondition öfter mal schieben, aber auch Gracian hat die eine oder andere Schiebepassage eingelegt. Seung-Yong hat wie gewohnt viele Fotostops gemacht und nur Martin ist stur vorneweg gefahren.

keinen Bock mehr auf Uphill!

dunkle Wolken begleiten uns nach oben

kurze Pause in der Schutzhütte

Wir legten eine kurze Verpflegungspause in einer Schutzhütte ein und dann traten wir den Endspurt zum Gipfel an.Das Wetter wurde dabei immer ekliger, kalter Wind, Nieselregen und Nebel nagten hartnäckig an der Motivation.

gut vermummt wird der Endspurt angetreten

an der Sendestation: der Gipfel zum Greifen nah :)

endlich oben!

Dann war es endlich geschafft! :) Windgeschwindigkeiten von etwa 50 km/h und eine gefühlte Temperatur nahe dem Gefrierpunkt führten dazu, dass wir uns nicht lange am Gipfel aufhielten und gleich nach den Beweisfotos zum Brockenwirt weiterrollten, um uns ein wenig aufzuwärmen und in trockene Klamotten zu schlüpfen.

Gipfelstürmer :)

bin ziemlich am Ende ;)

der Nebel klärt sich auf

Durch ca. 30 Minuten Pause im Brockenwirt war es schon recht spät geworden und wir traten gestärkt und mit neuem Mut die Abfahrt an. Unser Weg führte zuerst den Goetheweg entlang und dann nach einem kurzen steilen Stück Plattenweg ging es auf einem Trail weiter. Leider erlitt Martin direkt auf den ersten Trailmetern einen Plattfuß am Vorderrad, denn irgendwelche Vollidioten hatten dort Scherben hinterlassen. Also kurzerhand Schlauch geflickt und die Stelle umfahren.

Abfahrt auf dem Goetheweg

dieser Trail sollte sich als sehr sumpfig erweisen

Eckerstauseeidylle auf dem Rückweg

Der dann folgende Trail war sehr felslastig und aufgrund der Wetterverhältnisse bestand alles was nicht Felsen war aus Schlamm. Ziemlich verblockt und rutschig die Geschichte aber mächtig Spaß hat es dennoch gemacht! Nach ca. 1km wurde der Trail dann auch flowiger (unter anderem im wahrsten Sinne des Wortes denn an mehreren Stellen wurde der Weg von Wasser überspült) und wurde mit der Zeit zu einem komfortablen Doubletrack, den wir teilweise mit 50km/h entlanggesurft sind.

Auf einmal kam von hinten der Ruf :”Platten!!” Bei Gracian hatte sich ein spitzer Steinkeil in den Hinterreifen gebohrt und so seinem Schlauch zu einem vorzeitigen Ende verholfen. Er hatte glücklicherweise einen Ersatzschlauch dabei – so ging der zweite Servicestop etwas schneller als der erste. Zum Abschluss fuhren wir dann nochmal den Wurzeltrail nahe der Staumauer, diesmal aber in der angenehmeren Richtung: bergab :D

Fazit: Super Tour! Der Aufstieg war für meinen Geschmack etwas steil (aber dafür auch kurz!). Dafür, dass ich mächtig erkältet war, ging es mir dabei eigentlich garnicht soo schlecht. Der Brocken ist definitiv mehr als einen Besuch wert, ich komme wieder!

Neues von der Fahrradfront

Als erstes möchte ich meine beiden neuen Mountainbikes vorstellen. Das BMX ist demontiert und fürs erste eingemottet. Um nicht ganz ohne “Spielzeug” zu sein habe ich mir ein 26″ Street/Dirt Bike auf der Basis vom Agent Bikes Smith aufgebaut:

Agent Bikes Smith Custom Street/Dirt Bike 26"

Gefedert wird mit einer Suntour Duro (die leider noch viel zu weich ist), das ganze läuft auf Kenda K-Rad Reifen und Sun Felgen (vorn Single Track, hinten MTX-S) von mir handeingespeicht mit hinten NPJ Singlespeed Nabe (14mm Achse), vorn DMR Revolver. Antrieb (WTP Pro Crank 165mm, Odyssey 30T Sprocket, 13er Ritzel und KMC Kool Chain) sowie Pedale (NC17 Plastik), Vorbau und Griffe (Animal Edwin Delarosa Signature) kommen vom BMX. Die Verzögerung übernimmt eine Hayes Stroker Ryde mit 160mm Scheibe und ich halte mich beim Fahren an einem Atomlab GI cromoly Lenker fest, den ich um 5cm gekürzt habe. Der Pimp-Faktor kommt vom Pimp Seat (ebenfalls Atomlab) mit Pivotal Stütze (auch Atomlab). Stattliche 15,25 kg bringt das Mopped auf die Waage, komischerweise nicht mehr als mein BMX obwohl die Rahmen gleich schwer sind.

Um auch wieder abseits von Straßen, Rampen und sauber geshapten Hügeln Spaß haben zu können musste endlich ein Fully her. Nach langem Überlegen hab ich mich für das Kona Cadabra entschieden:

Kona Cadabra

Es hat vorn wie hinten 150mm Federweg, vorn mit einer Fox Float 32 RL und hinten mit Fox Float RP23 + das mysteriöse Kona Magic Link, was recht gut funktioniert. Bin beim Rennen in Göttingen die komplette Strecke mit ProPedal auf Stufe 3 gefahren und hatte bergab trotzdem komfortable Federung am Start. Die Laufräder sind Mavic Crossride, recht weich gegenüber Seitenkräften aber hoffentlich trotzdem stabil. Die Maxxis Aspen Reifen fliegen bald runter, das sind eher XC Race Reifen und müssen gegen was groberes ersetzt werden. Die Shimano M575 Bremsen mit 180er Scheiben sind auch nicht so geil, 203er Scheiben haben sie etwas verbessert aber leider haben die Scheiben recht schnell Spiel in den Nietverbindungen bekommen und ich musste sie zurückschicken. Mal sehen was Actionsports bzw. Paul Lange dazu sagt. Der originale viel zu lange Vorbau ist auch schnell rausgeflogen genau wie die grottenschlechten Griffe und ersetzt worden durch einen Truvativ AKA mit 80mm Länge und NC17 Lock-On Griffe. All-Mountain nennt Kona den Einsatzzweck von diesem Mopped und ich bin damit schon mehr bergauf gefahren als mir lieb ist :D 14,15kg in Originalausstattung, jetzt eher 14,5.

Kommen wir zu meiner Werkstatt. Ich hab mir im Mai eine Garage auf dem Hinterhof gemietet und baue sie seitdem langsam aber sicher zur Bike-Werkstatt aus. So sieht es im Moment dort aus:

Zwei billige Radaufhängungen von Rewe und ein alter Küchenunterschrank bildeten die Basis, dann musste auch bald bessere Beleuchtung, ein Schraubstock und eine Werkzeugwand her, die allerdings noch im enstehen ist. Genialerweise reicht mein W-Lan bis in die Garage, so dass ich endlich einen festen Einsatzzweck für meinen Laptop gefunden habe. Ansonsten dient die Garage noch als Abstellplatz für Fahrräder, Kinderwagen und den Croozer Kinderanhänger.

Damit das neue Bergfahrrad auch vernünftig eingefahren wird habe ich es Mitte August nach Göttingen verfrachtet und bin mein erstes Rennen gefahren, zu dem mich mein Göttinger “Leidensgenosse” koreanischer Abstammung genötigt hat ;) .

Ich nach meinem ersten Rennen am 15.08.2010 (runandbike4help Göttingen)

Der runandbike4help MTB Marathon hatte ca. 1000 hm hoch und runter auf 41km verteilt. War mehr ein Härtetest für mich als für das Material aber ich habe es überstanden und bin nicht letzter geworden! Gefahren bin ich für das Kona Bongo Bongo Team, ein Rennteam bei dem jeder mitmachen kann, der Bock hat ein kostenloses Affentrikot zu tragen :D Mit mir geschwitzt haben außer vielen namenlosen Mitfahrern der zuvor schon erwähnte Seung-Yong und Anton, ein alter Goslarer Punkerkollege, der zufälligerweise im gleichen Laden arbeitet wie mein schlitzäugiger Schulfreund :)

So, das wars erstmal von der Fahrradfront, ich warte jetzt auf die Ergebnisse von der Downhill WM ;)

BMX fahren in Berlin

Das Videomaterial ist zwar schon ziemlich alt aber ich hatte es bis gestern nicht geschafft, mal einen Clip daraus zusammenzuschneiden. Entstanden ist es im Sommer 2007 in Berlin, wo ich damals gewohnt habe – das waren noch Zeiten… :D

Hier gibt es noch ein paar BMX Videos von 2006!